Eisenbahnunfall von Burgrain

Unfallstelle
Strecke der Eisenbahnunfall von Burgrain
Streckennummer (DB):5504
Höchstgeschwindigkeit:an der Unfallstelle: 100 km/h
Zugbeeinflussung:PZB
100,551 Garmisch-Partenkirchen 708 m ü. NHN
99,879 Partnach (49 m)
Fahrtrichtung des Unfallzugs
97,676 Unfallstelle 681 m ü. NHN
97,318 Loisach (39 m)
95,618 Farchant 670 m ü. NHN
nach München

Beim Eisenbahnunfall von Burgrain entgleiste am 3. Juni 2022 ein Regionalbahn-Zug (RB) der DB Regio auf der Bahnstrecke München–Garmisch-Partenkirchen beim Garmisch-Partenkirchener Ortsteil Burgrain. Bei dem Unfall starben fünf Menschen.

Ausgangslage

Infrastruktur

Die Bahnstrecke München–Garmisch-Partenkirchen ist im Abschnitt der Unfallstelle eingleisig[1] bei einer dort maximal zugelassenen Geschwindigkeit von 100 km/h.[2] Das Gleis verläuft an der Unfallstelle in einem Gleisbogen mit dem Radius von 407 Metern und dem maximale zulässigen Überhöhungsfehlbetrag von 130 Millimetern auf einem Bahndamm parallel zur Bundesstraße 23.[3]

Der schlechte bauliche Zustand dieser Strecke war schon 2019 mehreren anlagenverantwortlichen Bahnmitarbeitern bekannt. Auch Lokführer wussten davon und erwähnten in einem Chat aus der Zeit vor dem Unfall gravierende Mängel an der Strecke.[4] Ursprünglich sollten diese zwei Wochen vor dem Unfall behoben werden, was aber auf Oktober 2022 verschoben wurde.[5] Am Vortag des Unfalls habe ein Lokführer ein Problem am Gleis im Bereich der späteren Unfallstelle bemerkt und den zuständigen Fahrdienstleiter darüber informiert. Der Fahrdienstleiter habe die Information jedoch nicht weitergeleitet.[6][7]

Zug

Die am Unfall beteiligte Lokomotive mit ähnlichen Doppelstockwagen, 2011

Der Wendezug bestand aus fünf Doppelstockwagen und einer schiebenden Elektrolokomotive der Baureihe 111.[2] Er verkehrte als Linie RB 6 mit der Zugnummer 59458[2], sollte planmäßig um 12:07 Uhr in Garmisch-Partenkirchen abfahren und um 13:26 Uhr in München ankommen.[8] Der Zug verließ den Bahnhof Garmisch-Partenkirchen verspätet um 12:14 Uhr.[2] Im Zug befanden sich circa 140 Fahrgäste.[9] Der Zug erreichte nach etwa zwei Kilometern Fahrt eine Geschwindigkeit von 100 km/h, die er bis zum Unfall nahezu beibehielt[2] und bewegte sich so im Rahmen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.[10]

Unfallhergang

Der Unfall ereignete sich um 12:16 Uhr, noch vor Erreichen der ersten Station Farchant.[1] Der Zug entgleiste in einem Linksbogen bei Streckenkilometer 97,676 auf Höhe des Gewerbegebiets Loisachauen Nord mit allen Fahrzeugen.[2]

Aufgrund des Fahrens mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit und des damit maximal ausgenutzten Überhöhungsfehlbetrags wirkten hohe Kräfte auf den Oberbau, die die vorgeschädigten Spannbetonschwellen nicht mehr aufnahmen. Im Bereich der Schienenbefestigung versagte die Struktur. Die Schiene zur Bogenaußenseite verschob sich, wodurch sich die Spur zum einen unzulässig erweiterte und die Radsätze den Kontakt zu der in Fahrtrichtung linken Schiene verloren. Zum anderen drückte mechanischer Zwang die noch auf der rechten Schiene laufenden Räder zur Bogenaußenseite, die diese überkletterten[3] oder an einigen Stellen die Schienen aus den Befestigungsmitteln drückten, die dann umkippten.[11]

Der zweite und der dritte Wagen in Fahrtrichtung kippten um, der dritte und vierte Wagen rutschten die Böschung in Richtung der Bundesstraße hinunter. Die übrigen beiden Wagen und die Lokomotive kamen im entgleisten Zustand auf dem Gleis zum Stehen. Der dritte Wagen kollidierte mit einem Oberleitungsmast, wodurch seine Seitenwand teilweise aufgerissen wurde.[3][12][13]

Folgen

Unfallstelle neun Tage nach dem Unfall

Opfer

Bei dem Unfall starben fünf Personen: ein 13-Jähriger aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen, eine 51-Jährige aus Wiesbaden, eine 70-jährige Frau aus dem Landkreis München und zwei Ukrainerinnen im Alter von 30 und 39 Jahren, die aufgrund des Krieges in der Ukraine geflüchtet waren.[14] Darüber hinaus wurden 16 Personen schwer und 62 Personen leicht verletzt.[2]

Sachschaden

Drei Oberleitungsmasten wurden weggerissen; 500 Schwellen und 700 m Schienen wurden so beschädigt, dass sie erneuert werden mussten.[15] Die Lokomotive 111 035 wurde am 30. September 2022 abgestellt[16] und im Mai 2024 von München-Pasing Bbf nach Leverkusen-Opladen zur Verschrottung überführt.[17] Drei der Mittelwagen wurden als Totalschaden ausgemustert.

Die Höhe des durch die Entgleisung an den Fahrzeugen und an der Infrastruktur entstandenen Sachschadens wurde auf 4,75 Millionen Euro geschätzt.[2]

Rettungs- und Bergungsmaßnahmen

Die Integrierte Leitstelle Oberland löste um 12:19 Uhr Vollalarm aus. Mehr als 600 Rettungskräfte kamen zur Unfallstelle, darunter sechs Rettungshubschrauber aus Deutschland und Österreich.[18][19][20] 15 Gebirgsjäger der Bundeswehr, die mit der Regionalbahn auf Heimfahrt aus Mittenwald gewesen waren, halfen dabei, Menschen aus dem Zug zu bergen.[21]

Am Abend des Unfalltages erschwerte vorübergehend Starkregen die Bergungsarbeiten. Zwei Versuche, die Wagen anzuheben, scheiterten. Erst am folgenden Tag gelang es, den umgestürzten mittleren Wagen mit Autokränen zu bergen und auf der benachbarten Bundesstraße 2 abzulegen. Dabei wurde das fünfte Todesopfer gefunden. Damit ein Abtransport auf der Straße erfolgen konnte, zerlegte ein Bagger den Wagen am 5. Juni in zwei Teile. Am gleichen Tag wurde auch der in Fahrtrichtung zweite, ebenfalls umgestürzte Wagen vom Steuerwagen getrennt und von der Straße durch Autokräne geborgen. Die Drehgestelle dieses Wagens waren zuvor für die Spurensicherung abmontiert worden und verblieben vorerst nahe am Unfallort. Dieser sowie der vorletzte Wagen wurden ebenfalls geteilt[22] und über die Straße abtransportiert.[14]

Ein Schienendrehkran vom Typ KRC Multi Tasker 910 wurde aus Wanne-Eickel herangebracht, um die Unfallstelle von Norden her zu räumen. Am 7. Juni wurde der Steuerwagen durch den Kran aufgegleist und danach in Richtung Norden abtransportiert.[14] Die Staatsanwaltschaft untersagte eine Bergung von Süden her, weil sie Spuren auf dem vom Unfallzug befahrenen Abschnitt hätte verändern können. In diesem Abschnitt wurden Schienen demontiert und als Beweisstücke gesichert.[23][24] Nach der Bergung der vorderen vier Wagen wurde das darunterliegende Gleis repariert, damit ein Eisenbahndrehkran den hintersten Wagen und die Lokomotive erreichen konnte. Am 15. Juni wurde der letzte Wagen mit einem Schienendrehkran KRC Multi Tasker 1200 aufgegleist und nach Norden abtransportiert. Bevor dieser Kran die Lokomotive erreichen und am 17. Juni auf die Schienen setzen konnte, war auch eine Instandsetzung des unter diesem letzten geborgenen Wagen befindlichen Gleisstücks erforderlich.[15]

Nach Berichten vom Unfallort fehlte es bei den Rettungs- und Räumungsmaßnahmen an einer einheitlichen Leitung und Abstimmung der beteiligten Stellen.[25]

Verkehrliche Auswirkungen

Der Bahnstreckenabschnitt Garmisch-PartenkirchenOberau wurde gesperrt und ein Schienenersatzverkehr am 6. Juni 2022 aufgenommen.[26] Die Bundesautobahn 95 war bis zum 7. Juni[14] sowie die Bundesstraßen 2 und 23 waren bis zum 8. Juni[27] abschnittsweise gesperrt.

Am 9. August 2022 kündigte die Deutsche Bahn an, nach der Freigabe durch die Behörden bald mit den Reparaturarbeiten rund um die Unfallstelle zu beginnen und die Strecke bis Mitte September wieder freizugeben.[28] Nach weiteren Verzögerungen wurde der Verkehr an der Unfallstelle am 16. November 2022 wieder aufgenommen[29] und die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit wieder auf 100 km/h festgesetzt. Nachdem die ermittelnde Staatsanwaltschaft München II ein Gutachten, dass ein aufgeweichter Bahndamm eine weitere Ursache des Unfalls sein könnte, erhielt, leitete sie dieses an die Deutsche Bahn weiter. Die DB reduzierte daraufhin die Höchstgeschwindigkeit zwischen den Streckenkilometern 97,4 und 98,0, obwohl eine Instabilität des Damms für sie nicht erwiesen ist, ab dem 11. Februar 2023 wegen eines „Untergrundmangels“ vorsorglich auf 70 km/h.[30][31]

Unfalluntersuchung und Ermittlungen

Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung begann am Tag des Unfalls mit der Untersuchung zum Hergang[32], die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim bildete zur strafrechtlichen Klärung des Unfalls eine Sonderkommission „Soko Zug“ mit etwa 50 Angehörigen.[33] Sie arbeitete unter Leitung der Staatsanwaltschaft München II.

Eisenbahntechnische Analyse

Die Ermittlungen konzentrierten sich rasch auf den Bahnkörper und die Drehgestelle mit Schwerpunkt auf technische Defekte.[34][35] An den Laufwerken wurden Mängel nicht festgestellt, jedoch an den hier eingebauten Spannbeton-Schwellen. Sie wiesen Beschädigungen auf, die auf einen Verlust der Vorspannung innerhalb der Schwelle schliessen liessen. Diese führten in der Folge zu einem Versagen der Struktur und zum Wegbrechen der Schienenauflager in Richtung der eingeleiteten Kräfte.[36] Die Schädigungen unterlagen einem länger ablaufenden Prozess und haben unter den nutzungsbedingten mechanischen Beanspruchungen zu einem strukturellen Versagen der Spannbetonschwellen geführt.[37] Als Ursache der Schädigung der Schwellen wurde ein kombinierter Ablauf einer Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR) und einer sekundären Ettringitbildung (SEB) identifiziert.[38] Die Schäden an den betroffenen Schwellen konnten im eingebauten Zustand augenscheinlich nicht festgestellt werden, da die inneren Schäden bei den untersuchten Spannbetonschwellen deutlich größer waren als von außen erkennbar. Die teilweise Bedeckung der Schwellenoberseite durch die Schienenbefestigungsmittel erschwere zusätzlich die visuelle Erkennbarkeit von Schäden an den Schwellen.[39]

Die versagenden Schwellen wurden 2006[40] in der Leonhard Moll Betonwerke GmbH produziert[41]. Für Schwellen gilt der DB Standard (DBS) 918 143 „Technische Lieferbedingungen Gleis – und Weichenschwellen aus Beton für Schotteroberbau und Feste Fahrbahn", der zwischen 2006 und 2018 aufgrund zwischenzeitlich gemachter Erfahrungen mit AKR und SEB mehrmals angepasst und 2018 deutlich verschärft wurde.[40]

Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung veröffentlichte zwei Zwischenberichte zu dem Unfall.

Sieben Wochen nach dem Unglück erklärte die GDL in einer Analyse, dass eine Fangschiene in jenem Gleisbogen die Entgleisung hätte verhindern können. Der Verkehrswissenschaftler Dieter Doege ergänzte hierzu, dass angesichts des tiefen Grabens an der Ostseite des Bahndammes eine Fangschiene dort hingehört hätte.[42]

Strafrechtliche Ermittlung

Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen externen Gutachter, den Unfall zu analysieren.[25] Der Zug wurde für die Ermittlungen beschlagnahmt.[22] Einige hundert Meter Schienen südlich der Entgleisungsstelle wurden für die Untersuchungen abgebaut und ebenfalls gesichert.[15] Die in der Nähe gelagerten Drehgestelle und Wagenwracks, ebenso die noch auf dem Gleis befindliche Lokomotive und der letzte dort stehende Wagen wurden bis zu ihrem Abtransport von der Polizei bewacht.[24]

Am 7. Juni gab die Staatsanwaltschaft München II bekannt, dass gegen drei Mitarbeiter der Deutschen Bahn, und zwar gegen den an diesem Tag in Weilheim tätigen Fahrdienstleiter, den Lokführer und den für die Strecke zuständigen Oberbau-Anlagenverantwortlichen,[25] ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet wurde.[43] Später wurde Anfangsverdacht noch bei zwei weiteren Bahnmitarbeitern festgestellt.

Die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen gegen den Triebfahrzeugführer und einen Fahrdienstleiter, ein.[44] Gegen einen zweiten Fahrdienstleiter, einen Verantwortlichen für die Gleisanlagen und gegen einen Inspekteur erhob sie im Dezember 2023 Anklage wegen fahrlässiger Tötung.[45]

Vermutungen

Nach dem Unfall wurde die Vermutung aufgestellt, eine Unterspülung des Bahndamms habe diesem seine Stabilität genommen.[46]

Bundesweite Folgemaßnahmen

Unmittelbar nach und infolge der Entgleisung richtete die Bahn allein in Oberbayern mindestens sechs neue Langsamfahrstellen, die nur mit 20 bis 70 km/h passiert werden dürfen, ein.[47]

Von Juli bis August 2022 inspizierte die Deutsche Bahn in ihrem Netz bundesweit vorsorglich rund 200.000 durchschnittlich 15 Jahre alte Betonschwellen, die denen an der Unfallstelle verwendeten baugleich sind, und tauschte sie teilweise aus.[48] Mit Stand 19. August 2022 gab es im DB-Netz rund 165 betroffene Stellen. Der Schaden wird auf einen dreistelligen Millionenbetrag geschätzt.[49] Am 6. September 2022 teilte die DB mit, die Untersuchungen zum Unfall in Burgrain liefen zwar noch, jedoch müssten aufgrund erster technischer Gutachten verschiedener Prüfinstitute rund 137.000 Schwellen ausgetauscht werden. An 70 von 225 betroffenen Streckenabschnitten sei der Austausch bereits erfolgt.[50] Im November 2022 waren nach Angaben der Deutschen Bahn zwei Drittel der Einschränkungen durch die als schadhaft identifizierten Schwellen behoben. Im November 2022 gab die Deutsche Bahn bekannt, rund 130.000 weitere Betonschwellen anderer Hersteller zu überprüfen.[51] Im Mai 2023 teilte sie mit, als Folge der Prüfungen im Jahr 2023 insgesamt rund 480.000 Schwellen auszuwechseln.[52] Die Entgleisung bei Burgrain ist auch der Anlass für den Austausch von 44 000 Schwellen auf der Bahnstrecke Leipzig–Chemnitz ab Mai 2024.[53]

Literatur

  • db/schr: Massive Einschränkungen im DB-Netz wegen maroder Betonschwellen. In: Eisenbahn-Revue International. Nr. 10, 2022, S. 512 f. 
  • Christian Schlesiger: Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: „Die Deutsche Bahn ist zu gestrig“. Interview mit Markus Hecht. In: Wirtschaftswoche. 7. Juni 2022 (wiwo.de [abgerufen am 10. Juli 2022]). 
  • Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung: Zwischenbericht. Aktenzeichen: BEU-uu2022-06/002-3323. Stand: 03.06.2024 Version: 2.0.

Filme

  • Sicher Bahnfahren: Was muss sich ändern? | SWR Doku

Einzelnachweise

  1. a b Zwischenbericht Zugentgleisung, 03.06.2022, Bf Garmisch‐Partenkirchen – Bf Farchant. Aktenzeichen BEU-uu2022-06/002-3323, Version 2.0. Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung, 3. Juni 2024, S. 2 (online [Memento vom 5. Juni 2024 im Internet Archive] [PDF; 795 kB; abgerufen am 3. Juni 2024]). 
  2. a b c d e f g h Zwischenbericht Zugentgleisung, 03.06.2022, Bf Garmisch‐Partenkirchen – Bf Farchant. Aktenzeichen BEU-uu2022-06/002-3323, Version 2.0. Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung, 3. Juni 2024, S. 3 (online [Memento vom 5. Juni 2024 im Internet Archive] [PDF; 795 kB; abgerufen am 3. Juni 2024]). 
  3. a b c Zwischenbericht Zugentgleisung, 03.06.2022, Bf Garmisch‐Partenkirchen – Bf Farchant. Aktenzeichen BEU-uu2022-06/002-3323, Version 2.0. Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung, 3. Juni 2024, S. 4 (online [Memento vom 5. Juni 2024 im Internet Archive] [PDF; 795 kB; abgerufen am 3. Juni 2024]). 
  4. Nach Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Anlagenverantwortliche Bahnmitarbeiter warnten Bahnvorstand bereits 2019 vor möglichen Sicherheitsrisiken im Streckennetz. In: Report Mainz. 5. Juli 2022, archiviert vom Original am 15. August 2022; abgerufen am 18. Dezember 2023: „Wir wissen alle in welchem Zustand diese Strecke ist. … Ab Tutzing ist alles im Arsch“ 
  5. Klaus Ott: Bahntragödie bei Garmisch-Partenkirchen: Die Unfallstelle sollte zwei Wochen vorher repariert werden. 20. Oktober 2023, abgerufen am 7. Januar 2024. 
  6. Klaus Ott: Tödliches Zugunglück: Lokführer soll vergebens vor Unfallstelle gewarnt haben. 24. September 2023, abgerufen am 29. September 2023. 
  7. Bericht: Zugunglück Burgrain – Vorwürfe gegen Fahrdienstleiter. 25. September 2023, abgerufen am 29. September 2023. 
  8. Bayern-Kursbuch 2022. Bayerische Eisenbahngesellschaft, S. 637, Kursbuchstrecke 960 München–Mittenwald–Innsbruck (bahnland-bayern.de [PDF; 33,8 MB; abgerufen am 9. August 2022]). 
  9. Unfall in Deutschland – Fünf Tote nach Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen geborgen. In: srf.ch. SRF Schweizer Radio und Fernsehen, 3. Juni 2022, abgerufen am 5. Juni 2022. 
  10. Nach Zugunglück: Bahn bereitet Bergung von Lok und Waggon vor. In: br.de. 10. Juni 2022, abgerufen am 9. August 2022. 
  11. Sebastian Schrader, Walter von Andrian: Entgleisung bei Garmisch-Partenkirchen fordert fünf Todesopfer. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 7, 2022, S. 350–351.  dieselben in: Eisenbahn-Revue International. Nr. 7, 2022, S. 350–351. 
  12. Maximilian Gerl, Matthias Köpf: Die Unfallstelle ist geräumt, die Fragen bleiben. Süddeutsche Zeitung, 7. Juni 2022, archiviert vom Original am 7. Juni 2022; abgerufen am 5. Juni 2024. 
  13. Ermittlungen im Gange. Ursache für Zugsunglück in Bayern unklar. In: orf.at. ORF, 4. Juni 2022, abgerufen am 5. Juni 2022 (enthält eine Luftaufnahme, welche die Lage des verunfallten Zugs zeigt). 
  14. a b c d Zugunglück Burgrain – Medien-Update 7. Juni. In: polizei.bayern.de. Polizeipräsidium Oberbayern Süd, 7. Juni 2022, abgerufen am 8. Juni 2022. 
  15. a b c Nach Zugunfall von Garmisch-Partenkirchen auch Lok geborgen. In: br.de. Bayerischer Rundfunk, 17. Juni 2022, abgerufen am 29. Juni 2022. 
  16. Wolfgang Kollorz: Lokomotiven der Baureihe 111 Frühere Beheimatungen in München. In: Nahverkehr Franken. Abgerufen am 11. Januar 2024. 
  17. https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?4,10811231
  18. Augenzeuge in Garmisch: „Plötzlich ist der Zug umgekippt“. In: br.de. 3. Juni 2022, abgerufen am 5. Juni 2022. 
  19. Zug bei Garmisch-Partenkirchen entgleist: Mindestens vier Tote. In: puls24.at. 3. Juni 2022, abgerufen am 5. Juni 2022. 
  20. Mehrere Vermisste nach Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen. In: br.de. 4. Juni 2022, abgerufen am 5. Juni 2022. 
  21. Nach Zugunglück: Vater sucht Retter seines Sohnes – und findet „Herrn Schmidt“ nach Facebook-Aufruf. In: merkur.de. Abgerufen am 5. Juni 2022. 
  22. a b Nach Zugunglück: Umgestürzte Waggons zerteilt und weggebracht. In: br.de. 6. Juni 2022, abgerufen am 7. Juni 2022. 
  23. Lui Knoll: Nach Zugunglück: Bahn bereitet Bergung von Lok und Waggon vor. In: br.de. 10. Juni 2022, abgerufen am 18. Juni 2022. 
  24. a b Zugunglück bei Garmisch: Neue Erkenntnisse könnten Lokführer entlasten – Gedenkfeier am Samstag. In: merkur.de. 12. Juni 2022, abgerufen am 10. Juni 2022. 
  25. a b c Matthias Hansen in: Bahn-Report, Heft 4/2022, S. 72.
  26. Ermittlungen an Unglücksstelle in Burgrain laufen. In: br.de. 6. Juni 2022, abgerufen am 9. August 2022. 
  27. Lui Knoll: Nach dem Zugunglück von Burgrain: B2 wieder komplett freigegeben. In: br.de. Bayerischer Rundfunk, 28. Juni 2022, abgerufen am 2. Juli 2022. 
  28. Nach Unfall in Burgrain: DB startet mit Reparaturarbeiten an der Bahnstrecke. Deutsche Bahn, 9. August 2022, archiviert vom Original am 9. August 2022; abgerufen am 9. August 2022. 
  29. Lui Knoll: Nach Unglück – Zugverkehr wieder bis Garmisch-Partenkirchen. In: BR24. Bayerischer Rundfunk, 16. November 2022, abgerufen am 22. November 2022. 
  30. Matthias Köpf, Klaus Ott: Garmisch-Partenkirchen: Aufgeweichter Bahndamm Ursache für Zugunglück? 7. Februar 2023, abgerufen am 11. August 2024. 
  31. Zugunglück in Burgrain – neue Erkenntnisse • LunaPark21. In: LunaPark21. 29. Mai 2023, abgerufen am 11. August 2024 (deutsch). 
  32. Untersuchungen zur Zugentgleisung zwischen Garmisch-Partenkirchen und Farchant aufgenommen. In: eisenbahn-unfalluntersuchung.de. Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung, 3. Juni 2022, abgerufen am 5. Juni 2022. 
  33. Zugunglück Burgrain – Soko Zug sucht Zeugen und Bild- oder Videomaterial vom Unfalltag. Polizeipräsidium Oberbayern Süd, 10. Juni 2022, abgerufen am 16. Juni 2022. 
  34. Die Bayerische Polizei – Zugunglück in Burgrain mit mehreren Toten und Verletzten. Polizeipräsidium Oberbayern Süd, 6. Juni 2022, abgerufen am 9. August 2022. 
  35. Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen: Ermittler untersuchen einzelne Schienen und Schwellen. In: zeit.de. Zeit Online, 7. Juni 2022, abgerufen am 7. Juni 2022. 
  36. Zwischenbericht Zugentgleisung, 03.06.2022, Bf Garmisch‐Partenkirchen – Bf Farchant. Aktenzeichen BEU-uu2022-06/002-3323, Version 1.0. Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung, 1. Juni 2023, S. 2 (online [Memento vom 4. Juni 2023 im Internet Archive] [PDF; 234 kB; abgerufen am 1. Juni 2023]). 
  37. Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung: [2.] Zwischenbericht, S. 6.
  38. Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung: Zwischenbericht, S. 5f.
  39. Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung: Zwischenbericht, S. 6.
  40. a b Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung: Zwischenbericht, S. 7.
  41. Zugunglück Burgrain: Betonschwellen-Hersteller gibt sich bedeckt. 22. August 2022, abgerufen am 11. August 2024. 
  42. münchen.tv: Zugunglück in Garmisch - Hätten wirklich 5 Menschen sterben müssen? 26. Juli 2022, abgerufen am 15. August 2024. 
  43. Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Ermittlungen gegen drei Bahn-Mitarbeiter. In: Der Spiegel. 7. Juni 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 9. August 2022]). 
  44. Matthias Köpf, Klaus Ott: Garmisch-Partenkirchen: Tödliches Zugunglück: Ermittlungen gegen Lokführer eingestellt. Süddeutsche Zeitung, 20. September 2023, abgerufen am 27. September 2023. 
  45. Tödliches Unglück bei Garmisch-Partenkirchen: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen drei Bahnmitarbeiter. In: Spiegel. 22. Dezember 2023, abgerufen am 16. Februar 2024. 
  46. Spekulationen um Zugunglück: Fehlplanung in Burgrain? Bayerischer Rundfunk, 26. Juli 2022, abgerufen am 30. Mai 2023. 
  47. Nach Zugunglück bei Garmisch: Langsamfahrstellen bei Tempo 20 angeordnet. 29. Juni 2022, abgerufen am 11. August 2024. 
  48. Deutsche Bahn tauscht Betonschwellen im Schienennetz aus. Deutsche Bahn, 13. Juli 2022, archiviert vom Original am 14. Juli 2022; abgerufen am 14. Juli 2022. 
  49. Deutsche Bahn schließt Sonderinspektion von Betonschwellen bis Ende des Monats ab. Deutsche Bahn, 19. August 2022, abgerufen am 20. August 2022. 
  50. Verdacht auf Herstellerfehler: DB tauscht 137.000 Betonschwellen aus. Deutsche Bahn, 6. September 2022, abgerufen am 7. September 2022. 
  51. Deutsche Bahn inspiziert weitere Betonschwellen. Deutsche Bahn, 22. November 2022, abgerufen am 23. November 2022. 
  52. Umfangreiches Schwellenprogramm führt zu bundesweiten Einschränkungen. Deutsche Bahn, 31. Mai 2023, abgerufen am 31. Mai 2023. 
  53. Nach Zugunglück: Bahn tauscht Betonschwellen auf Strecke Chemnitz - Leipzig aus. MDR, abgerufen am 30. Juli 2024. 

47.5141711.10729Koordinaten: 47° 30′ 51″ N, 11° 6′ 26″ O