Gegenfassade

Als Gegenfassade, italienisch controfacciata, wird, insbesondere bei Kirchenbauten, die Innenwand des Gebäudes hinter der Fassade bezeichnet.

Gegenfassade, Dom von Parma

Beschreibung

Sie ist oft mit Grabmalen, Fresken oder auch mit Weihwasserbecken geschmückt und kann durch einen erhöhten Chor unterbrochen sein, wenn an der Kirche früher Mönche wirkten, oder durch eine Empore, auf der sich vielleicht die Orgel befindet. Es kann eine Fensterrose oder andere Fenster geben; auch Zugangsportale sind häufig zu finden.

Bilder

  • Kathedrale von Reims
    Kathedrale von Reims
  • Pfarrkirche Sankt Michael, Brixen
    Pfarrkirche Sankt Michael, Brixen
  • San Giustino, Rom
    San Giustino, Rom
  • Dom von Udine
    Dom von Udine
  • Kathedrale von Syrakus
    Kathedrale von Syrakus
  • Kirche Santissimo Corpo di Cristo, Brescia
    Kirche Santissimo Corpo di Cristo, Brescia
  • Santa Maria Assunta, Torcello
    Santa Maria Assunta, Torcello
  • San Maurizio, Mailand
    San Maurizio, Mailand

Literatur

  • Werner Müller, Gunter Vogel: dtv-Atlas zur Baukunst. dtv, München 1974, S. ?
    • italienische Übersetzung: Atlante di architettura. Ulrico Hoepli, Mailand 1992, ISBN 88-203-1977-2.
  • Matthias Schaller: Controfacciata. Steidl Verlag, Göttingen 2008, ISBN 978-3-86521-674-8
Commons: Counterfacades – Sammlung von Bildern
  • Gegenfassade auf proz.com
  • Gegenfassade der Kirche San Maurizio al Monastero Maggiore, Mailand (Foto) auf bridgemanimages.com (englisch)